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17 Ziele für eine bessere Welt...

... und die Welt der Bibel. Die 3e bei der UNO. (31.01.18)



Für SchülerInnen einer UNESCO Schule ist es ja fast eine „Verpflichtung“, die Organisation der UNO kennen zu lernen, was umso einfacher ist, da wir ja nur 60 km von einer der vier UNO-Städte entfernt sind. Nachdem wir in Kaisermühlen angekommen waren, betraten wir mit einem Strom von Menschen verschiedenster Sprachen und Volksgruppen das Gebäude und glaubten wegen der strengen Sicherheitskontrollen auf einem Flughafen zu sein. Doch wir „flogen“ nur mit dem Aufzug in den 5.Stock und konnten so einen Konferenzraum mit Dolmetscherkabinen anschauen und erfuhren wie so eine Konferenz abläuft und welche Schwierigkeiten es beim Übersetzen gibt. Unser Tourguide Karim Rihan hielt dann mit uns eine kleine Konferenz ab - wir bekamen Informationen über die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und sollten sie den anderen vorstellen und über Möglichkeiten berichten, wie diese erreicht werden können. Mit Gegenständen wie Tabletten zur Wasseraufbereitung, einem Sack einer besonders resistenten Getreidesorte und auf dem Flughafen beschlagnahmten Präparaten von geschützten Wildtieren konnten wir das besonders anschaulich machen. Am erschreckendsten war die Schleife, mit der gemessen werden kann, ob Kinder unterernährt sind. Wir hatten einige gute Ideen, was auch wir Jugendlichen dazu beitragen können, die Weltziele zu erreichen.

Der zweite Teil unserer Exkursion führte uns ins Bibelzentrum, wo wir viel darüber lernten, wie in der Antike Wissenswertes festgehalten wurde. Von einer Nachbildung des Rosetta – Stone über eine Papyrus–Pflanze, Papyrus selbst und Pergament in Form einer Ziegenhaut konnten wir auch alles selbst angreifen und die große Schriftrolle drehen. Wir schrieben unsere Namen in Griechisch, Hebräisch und in Hieroglyphen auf Papyrus und Pergament und durften einige Früchte und Speisen kosten, die es schon in der Antike gegeben hatte – besser als die getrockneten Maulbeeren schmeckten uns aber die Melone und die Falafeln. Uns beeindruckten die kleinste Bibel der Welt, die nur ein Quadrat von 5cm ist und mit einem Mikroskop gelesen werden kann und die zerschossene Bibel, die einem Bauern das Leben gerettet hatte. Neben unseren „Schriftstücken“ durften wir alle auch eine Ausgabe des Johannesevangeliums mitnehmen, die durch eine besonders einfache Sprache und eingestreuten Erklärungen Lust aufs Lesen machen soll.