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WU & 2

Die 8abc macht sich ein Bild des 2. Bezirks (09.11.17)



Am Donnerstag, den 9.November 2017 fuhren wir (8ABC) nach Wien, um uns ein Bild des 2. Bezirks zu machen. Bei der U-Bahnstation „Stadion“ trafen wir unsere Führerin des AZW(Architekturzentrum Wien).
Zuerst erzählte sie uns über die Geschichte des 2. Bezirks und etwas über das Ernst Happelstadion. Es wurde in 3 Etappen errichtet. 1930 wurde der unterste Teil gebaut. 1956 wurde die Kapazität durch Erweiterung auf 90000 Zuschauer erhöht. Von 1984 bis 1986 wurden die Sitzplätze überdacht. Diese ist der architektonisch interessanteste Aspekt. Die Konstruktion ist komplex, da sie nicht ohne Säulen auskommt.
Seit der Fußball EM 2008 wurde in der Krieau und dem angrenzenden Gebiet intensiv gebaut.
Weiter ging es in die Krieau. Dort sahen wir die Trabrennbahn und die ehemaligen Pferdeställe . Diese werden nun von KünstlerInnen als Ateliers genutzt, werden aber in naher Zukunft abgerissen werden.
Einige noch aktive Ställe werden hinkünftig auch von KünstlerInnen bezogen werden. Diese stehen unter Denkmalschutz.
Direkt an die Trabrennbahn schließt ein neu erbautes Büro und Wohnviertel an, das „Viertel- Zwei“. In der Mitte des Gebäudekomplexes befindet sich ein künstlich angelegter See und ein Hügel mit Bäumen.

Dort befindet sich auch die neue Wirtschaftsuniversität. Die „WU“ besteht aus einem Hauptgebäude, in welchem die Bachelorstudiengänge unterrichtet werden. Dies wurde von der BUS Architektur ZT GmbH Wien geplant und gebaut. Das besondere ist die Fassade aus wartungsfreiem Cortenstahl, welche sich noch über die Jahre sukzessive verändern wird. Auch im Inneren wird diese Gestaltung weitergeführt. Es gibt große offene Räume, aber auch auf die Akkustik wurde geachtet. Es gibt viele „Learning Räume“, die auch für Projekte angemietet werden können.

Die Mensa ist in dunklen Tönen gehalten und mit Waldtapeten verkleidet. Es gibt große „Picknicktische“, die dazu verleiten sich mit anderen Leuten zusammenzusetzen und sich anzufreunden. Das Library Learning Center wurde von Zaha Hadid, die leider letztes Jahre verstorben ist, entworfen. Sie setzt auf dekonstruktive Formen und verbindet „schiefe“ mit „runden“ Elementen. Im Inneren trifft man häufig auf hochwertigen Sichtbeton. Sie achtet auch auf viele Details, welche aber aus Kostengründen nicht verwirklicht wurden. Das Areal der WU wird durch eine große Plaza verbunden. Dort treffen alle aufeinander (ProfessorInnen, StudentInnen...) Die Departments und die Administration bestehen aus zwei Gebäudeteilen, entworfen von Sir Peter Cook und seinem CRAB studio, London. Das Gebäude erstreckt sich vom westlichen Zugang bis hin zum Zentrum des Campus und bildet die südliche Grenze zum Naherholungsgebiet Prater.
Das Departmentgebäude D4 wurde vom spanischen Architekturbüro Estudio Carme Pinós, Barcelona entworfen. Die Exkursion endete bei der U-Bahnstation Eingang Messe. Dort konnten wir uns dann endlich nach einem dreistündigen Spaziergang wieder ganz aufwärmen.