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Exkursion ins Museum für angewandte Kunst Wien

Die 5c im MAK (15.02.17)



Im Rahmen des BE Unterrichtes fuhr die 5C in Begleitung ihrer Professorin für Bildnerische Erziehung MMag. Birgit Müllauer und ihrer Professorin für Deutsch MMag. Sabine Schrammel, BA am 15. Februar 2017 ins Museum für angewandte Kunst, kurz MAK. Nach einem kurzen Einblick in seine eigene Geschichte und Genese wurden sie durch die Ausstellung handWERK. tradiertes Können in der digitalen Welt geführt. Die momentane Sonderausstellung reflektiert die Bedeutung und Wertschätzung des Handwerks als wesentlichen Bestandteil der materiellen Kultur und der kulturellen Identität.

Diderot´s Enzyklopädie versus Google Das Image und der Stellenwert von traditionellem Handwerk in unserer, zu großen Teilen digitalisierten Welt wird in Frage gestellt. Können, Meisterschaft und Wertschätzung der von Hand – „oft mit Liebe gefertigten“ – Objekte werden thematisiert und mit mannigfaltigen Objekten zur Schau gestellt. Luxus-Labels setzen das Handwerk gezielt als Qualitätsmerkmal ein. Demgegenüber steht die Realität lokal agierender HandwerkerInnen, die um Anerkennung und eine gerechte Bezahlung kämpfen.
Der „Bierhumpen“ – angefertigt vom 14- jährigen Kaiser Leopold I. persönlich – wird neben zeitgenössischem Goldschmiedehandwerk gezeigt. Kunstvoll gestaltetes Werkzeug des 16. und 17. Jahrhunderts lädt zum Detailstudium, eine begehbare Installation unterschiedlicher Proben natürlicher Materialien zum Anfassen ein – verschiedenste Exponate illustrieren diskursiv die gesellschaftliche Wertschätzung des Handwerks über die Jahrhunderte.

Abschließend durften die SchülerInnen in der „Live-Werkstatt“ selbst Glas schleifen und gravieren. Ein Meistergraveur der Firma Lobmeyr zeigte die dafür nötigen Materialien und Techniken und leitete die SchülerInnen bei ihren Versuchen an.
Anschließend konnten die SchülerInnen ihren eigenen Interessen folgend die Schausammlung des Museums sowie das MAK-Design-Labor und die Ausstellung „Ornamente“ erkunden.