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Glanz und Bewegung als Ausdruck Gottes in der Welt

Bildnerische Erziehung der Klassen 7A und 7c für das Universitätsklinikum Krems (01.06.16)



Um das zehnjährige Jubiläum der Einrichtung eines muslimischen Gebetsraums im Krankenhaus Krems zu feiern, wurden zwei Kunstwerke angefertigt, die den Vorraum zwischen christlicher Kapelle und dem Gebetsraum als verbindende Elemente schmücken werden.
Eines davon wurde von den SchülerInnen der siebenten Klassen angefertigt. Die Aufgabe war „Glanz und Bewegung“ photographisch umzusetzen, wobei die SchülerInnen zwischen schwarz/weiß und Farbe wählen konnten. Die Ergebnisse waren mehr als unterschiedlich und dadurch beeindruckend.
Um die verschiedensten Werke zu einem zu vereinen, da nur ein Bild in der Größe von 70x100 cm umgesetzt werden konnte, musste abschließend eine Auswahl getroffen werden. Das interreligiöse Bild wurde gestaltet von Magdalena (7A), Laura (7A), Jeanette (7A), Carina (7C), Neyra (7C) Anna (7C), Jaqueline (7C), Christopher (7C), Maria (7C), Lukasz (7C) unter der Leitung vom Mag. art. Gabriele Till.

Am Mittwoch, dem 1. Juni 2016, wurde es in einem feierlichen Akt gemeinsam mit einem Bild der albanisch-muslimischen Jugend überreicht. Stellvertretend für alle SchülerInnen, die mitgewirkt hatten, erklärte Lukasz Tyburczy, dass Glanz gewählt wurde, weil Gott schwer als Person dargestellt werden kann, aber seine Präsenz die Welt strahlen lässt ohne als Materie erfassbar zu sein. Bewegung steht für Menschen, die sich durch die Erfahrung Gottes aufmachen, die Gesellschaft zum Guten zu verändern.
Rund um die Bildübergaben referierten die SeelsorgerInnen beider Religionen über ihre Aufgaben und ihre Arbeit wurde auch von Siegrun Karner, der Pflegedirektorin des gewürdigt: „Sensibilität gegenüber anderen Kulturen und Religionen ist unserem Klinikum ein großes Anliegen, und das zu Recht. Denn nur wer sich als Mensch verstanden weiß, fühlt sich auch ganzheitlich gut betreut. Die Krankenhausseelsorge nimmt dabei einen zentralen Stellenwert ein.“