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Vor dem Haupteingang des BRG wurde am 20. November 2015 eine Gedenktafel eröffnet.

Sie enthält die Namen der jüdischen Schüler, die einst zur Schulgemeinschaft gehörten. (20.11.15)



Beim BRG Ringstraße erinnert jetzt eine Gedenktafel an die jüdischen Schüler, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. An der Gedenkfeier nahmen auch 15 Gäste aus Israel teil- Angehörige der Familien Fritz und Abraham Nemschitz und Max Kohn.

„ Dies ist ein sehr emotionaler Tag für uns“ bedankte sich Stavi Nemschitz, Tochter von Abraham Nemschitz, bei Historiker Robert Streibel und Elisabeth Streibel für die Initiative zu dem Projekt. Abraham und Fritz Nemschitz gelang 1938 die Flucht nach Israel, andere Mitglieder der Familie, die einst in Krems ein Geschäft betrieb, starben in den Konzentrationslagern.

Bei der von den Schülern stimmungsvoll mitgestalteten Feier im BRG konnte Direktor Herbert Kefeder auch Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhhofer, Bürgermeister Reinhard Resch, mehrere Stadt-und Gemeinderäte sowie die israelische Botschaftsrätin Hadas Wittenberg Silverstein und Beate Raabe Schasching, Vizepräsidentin des Landesschulrats NÖ, begrüßen. An der Feier nahm unter anderem auch Altbürgermeister Erich Grabner teil, er war selbst einst Schüler am BRG und musste als Halbwüchsiger an die Front.

Wozu dient Gedenken? Bürgermeister Resch antwortete mit Buddha: „ Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft“.

Der gute Kontakt zu Israel wird am BRG übrigens weiter gepflegt: Im Dezember sind israelische Schüler zu Gast und im April gibt es einen Gegenbesuch in Israel.

Hier das Video von der Eröffnung.

Vor der neuen Gedenktafel beim BRG: Herbert Kefeder, Beate Raabe- Schasching, Elisabeth Streibel, Reinhard Resch, Botschaftsrätin Hadas- Wittenberg Silverstein, Robert Streibel, Bogdana Falkenhagen und Julian Stindl ( Schüler) sowie Angehörige der Familie Nemschitz