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Wie richtig (be)handeln und Menschen in der Krankheit begleiten?

Religionsgruppe im Uniklinikum (27.01.15)



Die Religionsgruppe der 6b hatte am Dienstag 27.1.2015 die Gelegenheit die Krankenhausseelsorge im Uniklinikum Krems kennen zu lernen. Sie besichtigen die vom lokalen Künstler, Günther Wolfsberger gestaltete Krankenhauskapelle und den muslimischen Gebetsraum, den ältesten in einem niederösterreichischen Spital.
Mag. Franz Hirsch berichtete über die Aufgabe der Seelsorge, die zwar von der katholischen Kirche finanziert wird, aber für alle offensteht, die an Gottesdiensten und Gebeten teilnehmen wollen. Gerade in Krankheitssituationen tauchen religiöse Fragen auf, für welche das kompetente Team der ökumenischen Seelsorge zuständig ist. Mag. Hirsch ist auch Mitglied des Akutteams, das Menschen nach traumatischen Erlebnissen (Unfälle, Katastrophen, plötzlicher Tod von Angehörigen) betreut.
Im Uniklinikum Krems gibt es eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen dem medizinischem Personal und der Seelsorge, die sogleich durch das Gespräch mit der Medizinerin Dr. Klaudia Michor bestätigt wurde. Die SchülerInnen konnten mit ihr über die ethische Verantwortung von MedizinerInnen diskutieren und konkrete Situationen besprechen und auch von ihr erfahren, wie diese Entscheidungen gefällt werden. Es gibt eine rechtliche Rahmensituation, aber die Letztverantwortung liegt bei der Ärztin, die diese dann auch verantworten muss.
Sowohl Mag. Hirsch als auch Dr. Michor waren sich einig, dass psychosoziale Faktoren bei der Behandlung immer mehr Bedeutung erlangen, es aber auf diesem Gebiet noch viel Aufklärungsarbeit gäbe.
Für die SchülerInnen war es ein spannendes Hineinschnuppern in einen Bereich der kategorialen Seelsorge und den Beruf der Spitalsärztin.