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72h OHNE KOMPROMISS 2014

Das diesjährige Motto „Lass dich nicht pflanzen, setz dich ein!“ (17.10.14)



Von 15. - 18. 10.2014 starteten die SchülerInnen der 7B und 4 SchülerInnen der 6b unter der Leitung von Prof. Ohajiriogu Augustus mit großem Engagement das Projekt 72 Stunden ohne Kompromiss unter dem diesjährigen Motto „Lass dich nicht pflanzen, setz dich ein!“ Nach der Startveranstaltung in St. Pölten am Mittwoch den 15. 10. 2014 fuhren die einen weiter nach Ybbs a./D. wo ihre Aufgaben schon auf sie warteten. Von Donnerstag bis Samstag sollte im Therapiezentrum Ybbs a./D. ein Auszeitrundweg geschaffen werden. Die SchülerInnen wurden in 4 Gruppen aufgeteilt.
Gruppe eins hatte die Aufgabe, einen Ort zu gestalten wo man die direkte Aussicht auf die Wallfahrtskirche Maria Taferl genießen kann.
Gruppe zwei sollte eine Erdspirale anfertigen. Diese Erdspirale soll zur inneren Einkehr, Meditation und zum Energietanken einladen.
Die Aufgabe der dritten Gruppe war es: aus Holz geschnitzt, mit bunten Blättern darauf, einen Blätterbaum zu gestalten; wobei jedes Blatt dabei für einen verstorbenen Bewohner bzw. eine verstorbene Bewohnerin des Therapiezentrums steht. Auf dem Baum wird so ein bleibender Eindruck verewigt und die Menschen sind weiterhin alle präsent.
Die Aufgabe der vierten Gruppe war es, die Beschriftung der einzelnen Energiepunkte mittels speziellen Lötkolben auf Holz zu gestalten und alte Bänke zu revitalisieren, indem sie geschliffen und neu gestrichen wurden.
Die SchülerInnen schafften durch ihren Einsatz Kraft- und Sinnesorte für die BewohnerInnen, PatientenInnen und MitarbeiterInnen des Therapiezentrums. Während wir auch so einiges über die Tätigkeitsfelder des Therapiezentrums erfuhren, waren es wahrlich 72 Stunden ohne Kompromiss, denn wir ließen uns auch nicht vom strömenden Regen am zweiten Tag von unserer Arbeit aufhalten.
Die andere Gruppe wurde in St. Pölten eingesetzt und zwar sollten sie einen Flohmarkt für die Aktion Leben organisieren. Dieser Verein berät schwangere Frauen und unterstützt sie, falls sie sich trotz eher schwieriger Lebensumstände für das Kind entscheiden. Der Flohmarkt sollte anhand der gespendeten Güter, das waren neben Baby – Kleidung für Kleinkinder auch Kinderwägen und -betten und viele Spiele, vorbereitet werden. Nun galt es, die Kleidung nach Größen zu sortieren, mit Preisschildern zu versehen und hübsch zu arrangieren und vor allem auch mit Flyern Werbung zu machen. Es war lustig, in der Stadt die Jugendlichen aus anderen Projekten zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Am Freitag ging es dann ans Verkaufen und es war ein gutes Gefühl, anderen helfen zu können – jenen, die froh waren, dass die nicht mehr nötigen Gegenstände Abnehmer/Innen fanden, jenen, die billige und schadstofffreie Kleidung suchten und der Aktion Leben, weil sie ihre Finanzen aufbessern konnte.
Am Samstag am Ende des Projektes gab es noch eine gemeinsame Reflexion über die geleisteten Tätigkeiten.
Zusammenfassend waren es ein gelungenes Projekt und ein paar lehr- und arbeitsreiche, aber auch nette und familiäre Tage.

Sandra Leutl et al.