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Aufbruch – das BRG bei der Globart Akademie

Als sogenannte Stammhörerinnen könnte man die 7b und die 8b bezeichnen, die nun schon das zweite Jahr an der GLOBart Academy teilnehmen durften. (20.09.13)



Die 7b konnte bei der Eröffnung einem Vortrag des Literaten Peter Rosei zuhören, mit dem Hard Chor Linz die Europahymne singen und in einer Prozession die Fahnenträger unterstützen. Starke Frauen, zu denen auch Mag.a Elisabeth Streibel gehört, brachen den Eingang zum Kloster Und auf, dem Tagungszentrum der Akademie.
Die Maturaklasse 8b hingegen, war eher an der intellektuellen Auseinandersetzung beteiligt und setzte sich kritisch mit den präsentierten Zukunftsentwürfen auseinander. Die Künstlerin Karin Sander will mit ihren Installationen das Bewusstsein für unsere Umgebung schärfen und bedient sich da stark der Reduktion. Sie poliert Wände oder sogar Hühnereier so stark, dass sie die BetrachterInnen spiegeln, statt Bilder aufzuhängen, schreibt sie nur mehr Titel und Autor an die Wand und untermalt dies aber mit entsprechender Musik.
Die Wienerin Maya Hoke stellte ihre Design – Ideen vor. In einer Kollaboration mit Julia Lohmann entstand ihr neuestes Projekt in einem renommierten Londoner Museum. Während ihres Studiums entwickelte sie einen Hocker, der überall auf der Welt mit einfachsten Mitteln und ohne elektrischen Strom produziert werden kann und recyclebar ist. Die Pläne dazu können kostenlos im Internet herunter geladen werden ebenso wie Maya Hoke überhaupt open design im Internet präsentiert, um allen Menschen zu ermöglichen, mit guten Möbeln zu leben, indem sie diese selbst herstellen oder lokale Betriebe beauftragen. Philipp Glöckler wiederum meint „why own it?“. In einem Netzwerk ähnlich wie facebook können Gegenstände untereinander verliehen werden, indem man sie fotografiert und hochlädt oder den barcode einscannt. Stefans Sagmeisters Vorschlag, alle sieben Jahre ein Jahr Auszeit zu nehmen, und diese Jahre dann ans Ende des Arbeitslebens anzuhängen, wurde bis in die Familien der SchülerInnen diskutiert.
Und dass der Vortragende sogar jünger als die zuhörenden StudentInnen ist, verblüffte schon sehr. Marco Calasan hat mit seinen 13 Jahren eine Software Anleitung für Windows 7 entwickelt und entgegen der Nerd – These ist er auch sozial begabt und hat sein Wissen nicht an den Konzern verkauft, sondern seinem Heimatland Mazedonien zur Verfügung gestellt, das es als Unterrichtsunterlage in Schulen verwendet. Einen Dank an die Veranstalter der Globart Akademie, die auf diese Weise Jugendlichen ermöglicht hochrangige ExpertInnen zu hören und mit ihnen zu diskutieren.