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Hoch hinaus in Wien

Wer hat schon einmal die Gelegenheit, einem Dombaumeister über die Schulter zu schauen? (17.04.13)



Die 2c des BRG Ringstraße hatte sich nach der Beschäftigung mit den Elementen des Kirchenbaus genauer für die Gotik interessiert und so wurde ein Besuch in der berühmtesten österreichischen Kirche, dem Stephansdom, geplant.
Wir begannen die Wien – Exkursion mit einem Quiz über die Tiere auf der Kanzel, die Bilder und auch über die Werkzeuge von Meister Pilgram. In dieser Art werden sie auch heute noch verwendet, wovon wir uns bei einem Besuch in der Dombauhütte überzeugen konnten. Bei einer spannenden Führung erzählte der Dombaumeister über seine Arbeit, zeigte Werkzeuge und Materialien und führte im Dom selbst zu Geheimtipps, die den üblichen Besuchern verborgen bleiben. Am meisten gefiel uns, dass wir selbst meißeln durften, ebenso wie der riesige Dachboden und der Gang hoch oben rund um den Dom.
Dann ging es weiter sowohl in der Zeit als auch im Ort, denn die barocke Karlskirche war die nächste Station. Mit dem gläsernen Lift fuhren wir in die Kuppel und erkannten, wie riesig die Fresken von ganz nahe sind – und wieder ein Blick von oben auf Wien und zwar von der Laterne, zu der wir auf einer ein wenig wackeligen Treppe hinauf stiegen. Da brauchten wir vor allem die göttliche Tugend der Hoffnung, die im Gewölbe gemeinsam mit Glauben und Liebe aufgemalt ist, damit das Gerüst auch wirklich hält.
Das nächste Gebäude war nicht wirklich kunstvoll – ein massiver grauer Turm, der innen aber umso lebendiger war: im Haus des Meeres führte uns der guide zu vielen Meeresbewohnern, wobei uns besonders die Haie, die Riesenschildkröte Puppi und der Oktopus, den man dressieren kann, gefielen. Im Tropenhaus lachten wir über die Weißbüscheläffchen, die in der Felswand hockten und uns an alte Herren erinnerten, die von ihrem Balkon aus das Straßenleben beobachten (©Prof. Schwingenschlögl ) . Und wer dann noch nicht genug Höhenluft geschnuppert hatte, konnte vom obersten Stock des Flakturms einen letzten Blick auf Wien werfen. Müde, aber voll neuer Eindrücke fuhren wir am späten Nachmittag mit dem Zug wieder nach Krems zurück.