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BRG-Lehrerausflug in die Goldene Stadt

Wenn Lehrerinnen und Lehrer auf Reisen gehen, dann sind fast alle am Markt erhältlichen Reiseführer im Gepäck. (15.05.11)



Bei einer solchen Reise gibt es Vorbereitungstreffen des Planungsteams, Vorauswahl der Menüs, Abstimmungslisten, ein Handout mit Tipps für Restaurant – und Cafehausbesuche, einen wissenschaftlichen Reisebegleiter in Form eines pensionierten Hofrats und natürlich wird auch noch vor Ort ein Guide engagiert.
Am Freitag, dem 13.Mai begann dann die Invasion der BRG-Lehrerinnen und Lehrer in die tschechische Hauptstadt. Schon während der Fahrt erfuhren die Teilnehmer durch Dr. Hans Angerer allerlei Wissenswertes über unser Nachbarland und bei der Rast in Tabor merkten wir, was die Tschechen wirklich beschäftigt: am Hauptplatz gab es ein Public viewing zur Eishockey-WM, eine der vielen Sportarten – obwohl eigentlich dem Winter zugerechnet, bei der wir uns nicht wirklich mit unseren nördlichen Nachbarn machen können.
In Prag angekommen, nutzten die Pädagogen die Innenstadtlage des Hotels für erste Erkundungen der Stadt. Am nächsten Tag gab es dann „Prag für Anfänger“ mit einem einheimischen Reiseführer und die Erfahrenen erforschten die Stadt mit Dr. Angerer. Beim gemeinsamen Abendessen wurden dann tschechische Spezialitäten verkostet, die eigentlich ganz mitteleuropäisch schmeckten, obwohl sie so exotische Namen wie Schweineknie und Gänsefuß trugen. Beim abendlichen Spaziergang fern vom Trubel des Zentrums bezauberte die Stadt mit ihrer malerischen Silhouette und den französisch anmutenden Steinbrücken über die Moldau.
Sonntag vormittag war dann dem jüdischen Prag gewidmet, wobei die mystische Atmosphäre in den Synagogen dem Entsetzen über die tausenden von Namen ermordeter Juden weichen musste. Eine andere Gruppe eroberte nach den samstäglichen Wanderungen in den Weinbergen den höchsten Gipfel der Stadt, den Fernsehturm, und erhielt so wohl den besten Überblick über die Goldene Stadt.

Bei der Heimreise äußerten viele Teilnehmer die Absicht, Prag bald wieder privat besuchen zu wollen, ganz im Sinne Kafkas, der gemeint hat, dass Prag nicht loslässt!