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Raum für Jugendliche

Die Zukunftskonferenz der Stadt Krems (26.02.11)



Mindestens einen halben Tag und das 9-10 Monate im Jahr verbringen die BRG-Schülerinnen und Schüler in Krems, dazu kommen Freizeitgestaltungen und jene, die hier wohnen, sind sowieso fast immer in Krems. Was läge da näher als sich auch mit den Bedingungen in dieser Stadt auseinander zu setzen. Dazu bot die Zukunftskonferenz, zu der die politischen Vertreter und der Magistrat eingeladen hatten, eine gute Gelegenheit und Vizebürgermeister Resch machte sich auch die Mühe, persönlich ins BRG zu kommen und die Zukunftskonferenz vorzustellen.
Finanznöte der Stadt
Die 6a überlegte sich Visionen für Krems und wurde in ihren Höhenflügen aber nach einem Besuch von Mag. Hallbauer ein wenig eingebremst. Der Magistratsdirektor referierte über den Aufbau der Verwaltung und die Aufgaben der Stadt. Dabei kam auch die missliche Finanzlage zur Sprache und so trauten sich die Jugendlichen kaum mehr, neue Ideen zu entwickeln. Erst eine genauere Beschäftigung mit dem Budget brachte die Erkenntnis, dass Finanzausgaben ja auch umverteilt werden können und neue Einnahmequellen erschlossen werden müssen. Der Besuch einer Gemeinderatssitzung machter anschaulich, wie Ausgaben beschlossen werden, denn es ging um die Finanzierung und Gegenrechnung der Kosten für unsere neuen Nachbarn, das Schulzentrum.
In vier Arbeitsgruppen Verkehr, Budget, Sport und Altstadt wurden neue Projekte und Lösungen für bestehende Probleme entworfen.

Sozialstunden für Vandalen
Leider sind manche Ideen in der Praxis nicht durchführbar, wie sich im Gespräch mit Kriminalinspektor Leopold Steiner zeigte und manche Projekte wie ein fälschungssicherer Ausweis gibt es schon, nur wissen das die meisten Jugendlichen nicht. Leopold Steiner erzählte, dass manche der Forderungen seitens der Polizei schon umgesetzt werden ohne dass dies die Jugendlichen bis jetzt bemerkt hatten z.B. weil Zivilstreifen unterwegs sind. Einig waren sich aber beide Seiten, dass der doch sehr hohe Schaden durch Vandalismus in der Altstadt geahndet und eventuell mit sozialen Aufgaben wieder gut gemacht werden sollte und dass die Sicherheit der Gäste in manchen Lokalen äußerst prekär ist.
Präsentation vor Publikum
Am 26.2.2011 wurden die Ideen dann in Power-Point-Präsentationen den BesucherInnen der Zukunftskonferenz vorgestellt. Dabei war die Vielfalt der Ausführungen frappierend: hatten schon die BRG-SchülerInnen kontroverse Standpunkte präsentiert - die Verkehrsgruppe wollte mehr und billigere Parkplätze, die Budgetgruppe wollte dafür überhaupt eine autofreie Innenstadt – so war das noch auffallender bei den anderen Schulen. Das BG Kremszeile hatte ein Jugendzentrum mit Konsumzwang entworfen, die BRGler wollten offene Treffpunkte ohne Eintritt wie z.B. die Sanierung der Offizierslacke als Badeteich bzw. Eisfläche mit einfacher sparsamer Möblierung.

Planungswerkstatt
Besonders interessant waren dann die Ausführungen von Raumplanungsstudenten der TU, die mit einem Blick von außen, aber selbst noch sehr jung, die Stärken der Stadt, ihre Schwächen und Herausforderungen darlegten und zur Planungswerkstatt einluden. Die 6a wird weiterdenken und sich sicher in diesen Planungsprozess einbringen, denn zumindest einige der Ideen sollten schon konkret werden - in naher oder doch erst ferner Zukunft…