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Im Herzen der EU

Die 6a lernte die EU, ihre Einrichtungen und einige dort arbeitende Personen kennen. (28.03.10)



Wir hatten zwar schon viel über die EU gelernt, aber als unser Geschichtslehrer, Professor Ziskovsky, vorschlug, die Einrichtungen und einige der dort arbeitenden Personen, persönlich kennen zu lernen, willigten wir sofort ein.
Wir hatten uns das Thema Menschenrechte gewählt und wollten erkunden wie weit europäische Institutionen in dieser Richtung arbeiten.
Am Montag, 21.3.2010, begannen wir bei der Comece, der Kommission der Europäischen Bischofskonferenzen, wo uns Joanna Lopatowska über die Bemühungen der Kirchen informierte. Der Nachmittag war der Erkundung des Stadtzentrums gewidmet und dann kam der kulinarische Höhepunkt, der Besuch beim Maître Chocolatier, Monsieur Duval. Kunstfertig füllte er seine Pralinen und Johanna und Saskia wurden schon ein wenig angelernt. Dann ging es zurück in unser Hotel in einer Wohngegend, die von Einheimischen eher gemieden wird.
Am nächsten Tag hatten wir dichtes Programm: Schon in der Früh klärte uns Anna Oberlerchner über die Aufgaben der Europäischen Kommission, speziell der Programme, die ländliche Entwicklung und Landwirtschaftsförderung, betreffen, auf.
Bei einem Frühstück genossen wir die Gastfreundschaft der Ständigen Vertretung und die Diplomaten Mirjam Rinderer und Stefan Forester erzählten uns über ihre Aufgaben in Brüssel.
Nach einem kurzen Snack wechselten wir ins Parlament und trafen Othmar Karas, den Vizepräsidenten der EVP (Europäische Volkspartei) und die beiden Grünen Parlamentarierinnen Ulrike Lunacek (eine gebürtige Kremserin!) und Eva Lichtenberger (wir hatten auch die anderen Parteien angeschrieben, aber nur diese hatten uns zu einem Treffen eingeladen). Wir sprachen über Transit und den Balkan sowie die Vorteile der Union für Österreich und die Europabegeisterung der drei übertrug sich auch auf uns. Eva Lichtenberger diskutierte mit uns über Möglichkeiten des legalen Downloads von Musik und meinte sie würde den privaten Gebrauch eher liberaler handhaben.
Zum Thema passend durften wir dann auch noch bei einer Ausschusssitzung zum Thema E-Books zuhören und kamen uns, ausgerüstet mit Übersetzungskopfhörern, schon ein wenig wie richtige MEPs (member of European parliament) vor. Nur mit der Orientierung in diesem riesigen Gebäude hat es noch nicht geklappt, doch glücklich fanden wir dann doch heraus und ließen uns im Verbindungsbüro des Landes Niederösterreich mit belgischen Waffeln und Saft aus der Heimat verwöhnen.
Der dritte und eigentlich schon letzte Tag führte uns zum Verschnaufen in das hübsche „Venedig des Nordens“ nämlich Brügge. Wir nutzten die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und machten eine Bootsrundfahrt durch die mittelalterliche Stadt.
Danke an unsere Professoren, Willi Ziskovsky und Gerda Teischmann, welche die Reise organisiert und uns begleitet haben und an alle, die sich in Brüssel für uns Zeit genommen haben. Und wer noch mehr von unseren Bildern sehen will, hat dazu am 10.Juni um 18 Uhr in der Aula des BRG bei kulinarischen Köstlichkeiten aus Belgien und einem Infotisch mit EU-Materialien Gelegenheit.