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Friedrich Svetitsch-Preisträgerin Raffaela Gmeiner

Am 20.5.2009 fand die Jurysitzung zum Friedrich Svetitsch-Preis unter dem Vorsitz von Dir. Mag. Dr. Angerer statt. (29.05.09)



Nach eingehendem Studium der eingereichten Arbeiten und anschließender Punktevergabe durch die Professoren Mag. Peter Bär, Mag. Günther Faiman, Mag. Daniela Mauss, Mag. Karl Pichler und Dipl.-Ing. Peter Svetitsch ergab sich folgende Wertung:
  1. Erster Platz und damit Friedrich Svetitsch-Preisträgerin 2009: Raffaela Gmeiner, 8c
  2. Zweiter Platz: Iris Roßmanith, 8b
  3. Dritter Platz ex aequo: Viktoria Klinglhuber, 8a, und Sebastian Appenzeller, 8b

Die Preisträgerin Raffaela Gmeiner ist vielen bereits als exzellente Musikerin bekannt und präsentierte sich nun als bildende Künstlerin. Die Jury zeigte sich von der Reife und Ausdrucksstärke ihrer Arbeiten beeindruckt, bescheinigte aber auch Iris Roßmanith, die punktemäßig nur wenig zurücklag, große Vielseitigkeit und sehr großes künstlerisches Potenzial.
Gekonnte Ausführung - aber auch Mut zum Experiment - zeichnen die Arbeiten Viktoria Klinglhubers aus. Sebastian Appenzeller zeigte vor allem in seinen surrealistisch anmutenden Köpfen und Gestalten eigenständiges Ausdrucksvermögen.
Die feierliche Verleihung des von den Familien Svetitsch und Thallner-Svetitsch gestifteten Preises fand am 29. Mai in der Aula des BRG statt.
Der Kreativ-Preis ist nach dem 1996 verstorbenen Kremser Kunsterzieher und bildenden Künstler Mag. Friedrich Svetitsch benannt und mit 300 € dotiert. Auch die Zweit- und Drittplatzierten erhielten Preise.
Friedrich Svetitsch wurde 1928 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit im Waldviertel. Er besuchte das Gymnasium in Krems, wurde 1944 zum RAD einberufen und geriet bei Kriegsende in russische Gefangenschaft. 1947 konnte er dann die Matura ablegen. An die Akademie der Bildenden Künste Wien aufgenommen, besuchte er die Meisterklasse bei Prof. Matejka und später bei Prof. P. Gütersloh. An der Universität Wien studierte er Geschichte. 1951 legte er die Lehramtsprüfung ab.
Friedrich Svetitsch hat am BRG Krems Ringstraße durch Jahrzehnte ganze Schülergenerationen mitgeformt und -geprägt. Er unterrichtete auch an der Pädagogischen Akademie und war in der Lehrerfort- und Erwachsenenbildung tätig. Er verstand es, fast allen Schülern und Studenten zumindest eine Ahnung von der Bedeutung der Bildenden Kunst zu vermitteln – nicht zuletzt durch sein Beispiel.
Friedrich Svetitsch hinterließ Hunderte von Aquarellen, zahlreiche Ölbilder in altmeisterlicher Mischtechnik, Zeichnungen, Holzskulpturen, großflächige Auftragsarbeiten (z.B. das 50-Quadratmeter-Mosaik im Rehabilitationszentrum Dr. Nuhr in Senftenberg, etliche Sgraffitos, Kunststeinreliefs, Gipsschnitte....). Er nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Die Stadt Krems widmete ihm eine große Retrospektive und eine Gedenkausstellung. Werke befinden sich in privater und öffentlicher Hand.