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Bester EU-Delegierter aus dem BRG Ringstraße

Europäisches Jugendparlament fordert nachhaltige Technologie für Afrika und Projektwochen in Österreichs Schulen (16.04.09)



„Das Europäische Jugendparlament tritt in Krems zusammen – da machen wir mit“, dachten sich einige SchülerInnen des BRG und bewarben sich für die nationale Ausscheidung. Die Tagung wurde am Freitag, dem 16.4. 2009 in der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule unter Anwesenheit des portugiesischen Präsidenten und der Gemeinderätin Anna Wegl feierlich mit der Europahymne eröffnet.
Ab diesem Zeitpunkt wurden alle Gespräche in den offiziellen Gremien auf Englisch geführt. Zunächst lernten einander die TeilnehmerInnen aus acht österreichischen Schulen und die europäischen „chairs“ (Gruppenleiter) bei „Warming Up Games“ kennen, bevor sie in Arbeitsgruppen zu den Themen Wirtschaft, Entwicklung, Bildung, Umwelt, Soziales, Bürgerrechte und Industrie Forderungen an das europäische Parlament erarbeiteten.
Ein Märchenabend beim Heurigen und das „Austrian village“ mit Köstlichkeiten aus allen Teilen Österreichs (noch nie zuvor hatten wir so viel verschiedene Zotter-Schokoladen gegessen) lockerten die Abende auf. Das BRG Ringstraße konnte mit dem Prinz Marillus, Prinzessin Aprikosia und Wachauer Liedern punkten und auch unsere Schulpräsentation erntete Gelächter, als der Junior Elisabeth bei der Führung durch Mentor Daniel angesichts der vielen Bücher in der Schulbibliothek in Ohnmacht fiel.
Am Sonntag tagte das Jugendparlament im Landhaussaal in St.Pölten und nun galt es, die eigenen Forderungen so zu präsentieren, dass die Resolution angenommen würde. Es kam zu heftigen Debatten, ob es Hilfe oder Neokolonialismus sei, wenn sich Europa in afrikanischen Unternehmen engagiere, ob es den Menschen wirklich zumutbar sei, die Innenstädte während gewisser Perioden für den Autoverkehr zu sperren und ob es zu einer europaweiten Vereinheitlichung von Lernprogrammen und Prüfungen kommen solle.
Bei den Abstimmungen wurde nur das Programm des Arbeitskreises für Bildung abgelehnt. Die Arbeitsgruppe Wirtschaft durfte in der darauf folgenden Woche die Forderungen der Jugendlichen dem Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments präsentieren. Jakob Etzel, Schüler der 7a des BRG, wurde von der Jury zum Besten aller Delegierten gekürt, „weil er sich durch unglaubliches Fachwissen und einen vorbildlichen Umgang im Zuge der Komitee-Arbeit ausgezeichnet hat“.