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Das europäische Wien

Am 19.November 2008 hatten die SchülerInnen der 7.Klassen, die Gelegenheit der Europäischen Union in Wien zu begegnen. (19.11.08)



Am 7.Juni 2009 werden 100.000e Europäer wählen gehen, unter anderem auch 2/3 der OberstufenschülerInnen des BRG.
Deshalb hat ein Projektteam aus Direktor, LehrerInnen und Schülervertretern Veranstaltungen zu diesem Thema organisiert, die von Polis - Politik Lernen in der Schule gefördert werden. Der Auftakt war der Besuch einer Diskussionsveranstaltung in der WKO St.Pölten mit dem Botschafter in R. Dr. Wolfgang Wolte, KommR Sonja Zwazl und dem Mitglied des europäischen Parlaments Mag. Othmar Karas.
Die Tour d´Europe begann im ehemaligen niederösterreichischen Landhaus, das nun das Ministerium für europäische und internationale Angelegenheiten beherbergt. Leider waren sowohl Ministerin Plassnik als auch Staatssekretär Winkler mit Regierungsverhandlungen beschäftigt, aber sowohl die jungen MitarbeiterInnen als auch der Gesandte und stellvertretende Leiter der Presseabteilung, Dr. Harald Stranzl, nahmen sich Zeit, über die Aufgaben des Außenamts, Österreichs Position in der EU und eine Karriere im diplomatischen Dienst zu informieren. Bei einer Führung konnten sowohl der Tag und Nacht besetzte Bereitschaftsraum als auch der mit prächtigen Fresken geschmückte Marmorsaal besichtigt werden.
Das geballte Europa ist sicher am Kärntner Ring versammelt, denn dort ist sowohl die Informationsstelle der europäischen Kommission als auch die Vertretung des europäischen Parlaments angesiedelt. Bei der europäischen Kommission konnten sich die Jugendlichen mit Infomaterial eindecken und erfuhren auch, wie sie die Bibliothek für eigene Recherchen nutzen können. Mit einem Mitarbeiter durften sie dann selbst Kommissionsbeamte, Präsidenten, EU-Abgeordnete und Ratsmitglieder spielen, um eine europäische Initiative zu starten. Doch schon bald wurde der Antrag eines Kommissionsmitglieds auf die Einführung eines einheitlichen europäischen Heers von Rat und Parlament niedergeschmettert und die europäischen Angelegenheiten wurden auf einen weiteren Termin in der Schule vertagt.
Weiter ging es den Ring entlang zum Parlament und auch hier wurde Politik betrieben: Im Nationalratssitzungssaal gab es einige Initiativen zur Reform des Schulwesens (leider unter Abwesenheit der echten Parlamentarier) und im Festsaal konnten einige Stationen der 70jährigen Geschichte in Bildern nachvollzogen werden.
Wie Österreichs Abgeordnete zu Europa stehen, konnte dann im Gespräch mit den Oppositionspolitikern Ulrike Lunacak und Karl Öllinger von den Grünen und Gerhard Kurzmann von der FPÖ (Othmar Karas ÖVP, und Karin Scheele, SPÖ werden im Jänner direkt ins BRG nach Krems kommen) erkundet werden.
Es gäbe sicher noch mehr europäische Spuren in Wien zu entdecken, dazu war der Tag aber leider nicht lang genug und das Projekt wird in der Schule fortgesetzt.