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8B bei Gedenkausstellung

In der achten Klasse ist die Kirchengeschichte des 20.Jahrhunderts ein wichtiges Thema im Religionsunterricht. Die Zeit des Nationalsozialismus ist in Geschichte und politischer Bildung ein zentrales Kapitel. (16.10.08)



So lag es nahe, mit den SchülerInnen die Gedenkausstellung im Stift Herzogenburg zu besuchen, welche zum 70jährigen Jahrestag die Ereignisse rund um die Rosenkranzfeier im Stephansdom und den Sturm auf das erzbischöfliche Palais behandelt.
Mag. Hans Panek, ehemaliger Fachinspektor für Religion, erklärte die Hintergründe rund um eines der schwierigsten Jahre der jüngeren österreichischen Kirchengeschichte. Er begann mit dem Hirtenbrief Kardinal Innitzers mit dem verfänglichen handschriftlichen Zusatz „Heil Hitler“, der auch in der Ausstellung besichtigt werden kann, bis zu dem unmittelbar danach einsetzenden nationalsozialistischen Kirchenkampf und den Ereignissen und Folgen der Rosenkranzfeier im Wiener Stephansdom am 7. Oktober. Außerdem konnten die Jugendlichen auch die Rede des Kardinals bei der Rosenkranzfeier anhören, die von Fritz Muliar nachgesprochen wurde, und Originalkleider der drangsalierten Geistlichen anschauen.

Zurück blieb die Frage wie das Handeln Kardinal Innitzers aus der Sicht der Nachgeborenen beurteilt wird, aber auch das gesellschaftspolitsch – explosive Potential der Kirche, welches das damalige Regime als so bedrohlich empfand, dass es mit massiver Unterdrückung reagierte.