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Vernissage Corpus Christi

Am 29.Februar fand die Vernissage der Werke statt, welche SchülerInnen der 7C des BRG und SchülerInnen aus der Partnerschule, dem erzbischöflichen Gymnasium in Kremsier/Kromeriz, angefertigt hatten. (29.02.08)



Vizebürgermeister Mag. Wolfgang Derler eröffnete die Ausstellung der Collagen, die noch bis 25.März während der Amtsstunden in der Rathaushalle besichtigt werden können. Der Künstler Leo Zogmayer sprach über die Verbindung von Religion und Kunst und nahm das Thema Abendmahl als Symbol für Gemeinsamkeit, welche im Partnerprojekt der Jugendlichen beider Länder gut ausgedrückt wird. Auch die Direktoren beider Schulen sprachen einige Grußworte und das Streicherduo Raffaela Gmeiner/Lukas Türker bot den entsprechenden Rahmen. Die hohe Geistlichkeit der Kremser Pfarren, Pfarrer Eduard Gruber und Monsignore Schrittwieser waren anwesend ebenso wie der Pfarrer der evangelischen Gemeinde Mag. Rudolf Waron, der Vizerektor der Kirchlich-pädagogischen Hochschule, Dr. Thomas Müller, der Direktor des ORG Englische Fräulein Mag. Oskar Frittum, Stadträtin Dr. Heinzel-Schiel und viele weitere BesucherInnen.

Zwei Schülerinnen der 7C; Ana-Lisa Kurzbauer und Lisa Chalupsky beschrieben in ihrer Rede das Projekt:
„Im Laufe des Schuljahres 2006/07 setzten wir, die Klasse 7c des BRG Ringstraße Krems, uns unter der Leitung unserer Professorinnen für Religion, Dr. Maria Mayer-Schwingenschlögl, und Bildnerische Erziehung, Mag. Brigitte Celar, mit der Ausstellung „Corpus Christi. Christusdarstellungen in der Fotografie“ in der Kunsthalle Krems auseinander.

Das Ziel des kooperativen Projekts mit unserer tschechischen Partnerschule, dem erzbischöflichen Gymnasium Kremsier, war die Auseinandersetzung mit kunstgeschichtlich relevanten Topoi wie Pietá, Abendmahl und Kreuzigung. Diese sollten auf ihre biblischen Ursprünge sowie ihre Wirkgeschichte in der Kunst zurückgeführt werden.
In der Ausstellung selbst lernten wir Schüler deren Adaption in der zeitgenössischen Fotografie kennen und wurden ermutigt, sowohl zum Thema selbst, als auch zu einem der Werke einen eigenen Zugang zu finden. Anschließend erstellten wir im BE-Unterricht zu den von uns ausgewählten Topoi eigene Werke in Form von Collagen. Dabei ging es nicht nur um die bildnerische, sondern auch um die religiöse Komponente. Wir erarbeiteten anhand von Fragen die besonderen Merkmale der Topoi und deren religiöse Hintergründe.

Wer würde heute mit Jesus Abendmahl feiern? Bin ich Teil der Gemeinschaft der Feiernden?
Wer wird heute „gekreuzigt“? Wer ist das Opferlamm? Welche Personen/Gruppen/ Teile unserer Umwelt opfern sich/werden geopfert, damit es uns gut geht?
Welche Personen müssen heutzutage Leid erfahren? Wer trauert in der heutigen Zeit um welche Verluste?

Nach längerer Auseinandersetzung mit diesen Fragen mussten wir entgegen unserer Annahmen feststellen, dass deren Beantwortung nicht einfach ist, da man sich im Alltag oft keine Gedanken zu solchen Themen macht.

Uns fielen dennoch spannende Antworten ein, die aber nur Denkansätze darstellen und zu weiteren Reflexionen einladen sollen.“

Gefördert aus dem NÖ Fitnessprogramm