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Perugia - Rolltreppen ins Mittelalter

Von 28.3 - 5.4 verbrachte eine Gruppe Italienbegeisterter der 6. Klassen mit Mag. Carina Dörfler und Prof. Mag. Andreas Sulzgruber eine aufregende Woche in der umbrischen Hauptstadt Perugia. (05.04.07)



Obwohl eine der kleinsten Regionen Italiens, ist die Landschaft Umbriens fast so etwas wie das grüne Herz Italiens. Unterschiedliche Landschafts-bilder, die sich zu einem schönen Puzzle zusammenfügen. Untergebracht waren wir im Hotel Sant´Ercolano. Das im Zentrum der Altstadt von Perugia gelegene Hotel war dank seiner Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und zur Universität die ideale Lösung für unseren Aufenthalt. Innerhalb der mittelalterlichen Mauern der umbrischen Hauptstadt Perugia, wo Vergangenheit und Gegenwart aufeinander treffen (so fährt man zum Beispiel auf unterirdischen Rolltreppen ins historische Zentrum hinauf), verbrachten wir auch unseren ersten Nachmittag. Ziemlich erschöpft von der langen Zugfahrt zog es uns (natürlich) gleich in ein Kaffeehaus. Vormittags besuchten wir die Sprachschule in Perugia, der Nachmittag war verschiedensten Ausflügen und Besichtigungen gewidmet. So hat es uns unter anderem nach Assisi, Florenz, Terni (Cascate delle Marmore), Gubbio und natürlich in die Schoko-Fabrik "Perugina" verschlagen. Unsere erste Reise führt uns nach Assisi: Ungefähr 30 km von Perugia entfernt liegt es, dieses religiöse, künstlerische und kulturelle Zentrum mit Weltruf. Assisi ist die Stadt des heiligen Franziskus, der weltweit als Symbol für den Frieden steht. Natürlich besichtigten wir die beiden Basiliken, die Basilika Santa Chiara und die Basilika San Francesco. Unser Besuch in Florenz, der am Samstag stattfand, war zweifellos der Höhepunkt unserer Reise, wobei es derer viele gab,. Die 400 Stufen hinauf auf den Campanile waren hart, aber Blick über ganz Florenz atemberaubend. Mein absoluter Höhepunkt war der Giardino di Boboli - ein wahres Juwel in dieser typisch italienischen Großstadt. Denn wo kann man sich sonst mitten in der Stadt zwischen Olivenhainen und blühenden Bäumen vom Alltagsstress erholen? Am Sonntag war dann eine Wanderung angesagt. Zuerst fuhren wir mit dem Zug nach Terni - grauenhafte Industriestadt und dann ging es weiter zu den Wasserfällen. Die Cascate delle Marmore 7 km östlich von Terni gehören sicher zu den schönsten Wasserfällen Italiens. Donnernd und tosend stürzten die Wassermassen des Velino über eine steile Geländestufe in drei Kaskaden zu Tal. In dem Wassernebel brach sich das Sonnenlicht und präsentierte uns zauberhafte Regenbögen. Es war wirklich ein eindrucksvolles Schauspiel. Am Montag war es dann endlich soweit. SCHOKOLADE !!!! Wer feinen Nuss-Nougat-Genuss mag, der wird in der Schokoladenfabrik „Perugina“ richtig sein. Schokolade gab es in rauen Mengen. Wer sich jetzt wundert noch immer nichts über Fressorgien und dergleichen lesen konnte, den kann ich beruhigen. Natürlich achteten wir auf unser leibliches Wohl - vielleicht auch ein wenig zu viel - aber wie oft is(s)t man schon in Italien? Ich spreche sicher für alle Teilnehmer unseres Abenteuers Italien, wenn ich sage: Es hat wirklich Spaß gemacht. So sitzen wir jetzt wieder in unseren Klassen hochmotiviert weiter Italienisch zu lernen, aber dennoch mit ein wenig Sehnsucht nach Italien.