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Hoher EU-Beamter im BRG Ringstraße

Peter Kaltenbrunner war der heurige Gast am Europatag des BRG (26.01.07)



„Die Österreicher haben mit der größten Zustimmung aller europäischen Länder für den Beitritt gestimmt und jetzt, wo sie drinnen sind, schimpfen sie nur mehr auf die EU und sind die größten Skeptiker“ stellte Peter Kaltenbrunner fest.
An diesem Tag war aber vom Missmut nichts zu spüren – der EU-Beamte war in einem sehr stürmischen Flug nach Österreich gekommen und auch die meisten SchülerInnen ließen sich von den Kyrill-Schäden nicht abhalten, über die EU zu forschen. In diversen Arbeitsgruppen erarbeiteten sie Präsentationen zum EU-Jahr der Chancengleichheit und zum Vertrag von Nizza, sie forschten über ihre eigenen Chancen und brachten aber auch Kritikpunkte an. Besonders spannend war der Bericht über Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, denn dabei konnten die Jugendlichen den allgemeinen Zugang über EU-Förderungen mit dem speziellen Leader+ Projekt zum Weltkulturerbe Wachau verbinden, dessen Vorteile und Auswirkungen sie in ihrer Region ja konkret erleben. Außerdem hatten sie mit Dr. DI Peter Kaltenegger, dem stellvertretenden Leiter der Abteilung für ländliche Entwicklung der Generaldirektion Landwirtschaft in der Europäischen Kommission sozusagen einen Experten bei der Hand.
Peter Kaltenegger informierte in seinem Vortrag über die EU allgemein und dann speziell über die Entwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik seit Bestehen der EU, wobei ein Trend festzustellen ist, dass nicht mehr die Produktion gefördert wird, sondern Initiativen im ländlichen Raum, welche diesen attraktiver machen sollen, um Abwanderung zu verhindern. Er erzählte auch, dass durch eine eher zufällige Chance zu seiner Arbeit in Brüssel gekommen war und ermunterte die MaturantInnen, selbst auch nach solchen Chancen zu greifen. Das Lehrerteam samt Direktor, das diesen Europatag vorbereitet hatte, schließt sich dem Appell des EU_Beamten an: „ Arbeiten wir g e m e i n s a m am positiven Image der Europäischen Politik, denn nur so wird es gelingen die Menschen in Europa von den Leistungen und dem Mehrwert einer Europäischen Politik“ zu überzeugen.

Die Präsentationen werden bei der großen Globart-Veranstaltung zum „Geburtstag der EU – 50 Jahre römische Verträge“ am 27.März 2007 gezeigt werden und die Fahne zum Thema, deren Logo an diesem Tag entworfen wurde, wird in in St.Pölten wehen.