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Spanisches Dorf oder Österreichischer Bahnhof

Im Rahmen eines Psychologieprojekts der 7ac von Prof. Holzer fand ein Vortrag von Mag. Huber statt. (20.04.06)



Prof. Doris Huber war Lehrerkollegin für Religion und ist zurzeit Geschäftsführerin des Miriam Projekts Österreich, einem gemeinnützigen Verein zur Unterstützung der Frauen und Förderung der Bildung/Erwachsenenbildung in Nicaragua und Guatemala.
Mit dem Projekttitel „Spanisches Dorf oder Österreichischer Bahnhof“ will sie auf die Interkulturalität beider Länder hinweisen und gleichzeitig für gegenseitiges Verständnis und Toleranz sensibilisieren.
In einem kurzweiligen einstündigen Referat mit abschließender Diskussion am 9. Mai verging das Wahlpflichtfach Psychologie wie im Flug und wurden Themen wie rechtliche und wirtschaftliche Gleichstellung der Frauen, Gesundheitsvorsorge, Bildung und Gewaltfreiheit angesprochen. Sehr interessant waren auch die Parallelen und Unterschiede bzgl. Bräuche, gesellschaftlicher Tradition und im Sozialverhalten zwischen den südamerikanischen Ländern und Österreich.
Besonders augefällig war die größere Toleranz und Fähigkeit zur Lebensfreude, der geringere Stress und die menschliche Wärme der Südamerikaner und ihr vieles Lachen im Gegensatz zu der sprichwörtlichen Griesgrämigkeit und dem Raunzertum vieler Österreicher, insbesondere im großstädtischen Bereich. Durch das Miriamprojekt mit dem Sitz in Klosterneuburg sollen in Nicaragua und Guatemala der niedrigere Bildungsstand und die ökonomischen Unterschiede der Geschlechter beseitigt und die Beachtung der Menschenrechte, sowie die Eindämmung der Gewalt gegen Kinder und Frauen vorangetrieben werden. Um die kulturellen Unterschiede und die Bewohner anderer Kulturen besser verstehen zu können, sind die Vertrautheit der Landessprache, der Werte, Normen und Traditionen anderer Länder, sowie viel Toleranz, Dialogfähigkeit und die Bereitschaft Neues zu lernen, unerlässlich.