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Franz Maier-Preis für 4E

Zum Gedenken an den sozial engagierten Biologielehrer Franz Maier vergibt das Team des ÖJRK (Österreichisches Jugendrotkreuz) des BRG Krems Ringstraße einen Preis für besondere soziale Verdienste. Im Schuljahr 2004/05 wurde dieser Preis den SchülerInnen (10.06.05)



Zum Gedenken an den sozial und menschlich engagierten Biologielehrer Franz Maier, der August 1994 unerwartet von uns gegangen ist, vergibt das Team des ÖJRK (Österreichisches Jugendrotkreuz) des BRG Krems Ringstraße einen Preis für besondere soziale Verdienste. Im Schuljahr 2004/05 wurde dieser Preis den SchülerInnen der 4E für ihr Projekt „Dialog der Generationen“ zugesprochen.

Dialog der Generationen

– regelmäßige Besuche im Thorwestenheim

Idee: SchülerInnen besuchten monatlich die BewohnerInnen des Thorwestenheims (Seniorenheim) in Krems. Die Regelmäßigkeit kam den älteren Leuten entgegen, die sich nicht mehr so gerne auf neue Situationen und Personen einstellen. Damit wurde auch ein kleiner „Höhepunkt“ im Alltag geschaffen. Auf der Anschlagtafel im Heim wurden die Besuche von der verantwortlichen Schwester angekündigt. TeilnehmerInnen: SchülerInnen der 4E des BRG Ringstraße Krems mit ihrer wobei sich im Lauf der Zeit ein „Kernteam“ von ca.8-10 Schülerinnen und einem Schüler herausbildete; die Religionslehrerin der Klasse, Maria Mayer-Schwingenschlögl; beide Pflegestationen des Thorwestenheims Krems mit deren Stationsschwestern und die Pflegedirektorin Zeitraum: Dezember-Juni 2005, monatlich Ablauf: Schon im Advent 2004 hatte die damalige 3E ein vorweihnachtliches Programm mit Liedern und Texten vorbereitet. Im Jahr darauf besuchte fast die ganze Klasse die beiden Pflegestationen im Thorwestenheim. Die SchülerInnen hatten mit ihrer Musiklehrerin ein Programm von Weihnachtsliedern vorbereitet, wobei der Chor von akustischen Gitarren und Flöten begleitet wurde. Dazu lasen sie Gedichte und teilten Papiersterne mit einem weihnachtlichen Gruß aus. Die alten Leute freuten sich über die Abwechslung und sangen bei einigen Liedern mit. Im Religionsunterricht wurde dann die Idee geboren, den Besuch zu wiederholen. Zumindest bis zum Schulschluss wollten die Jugendlichen monatlich die alten Leute besuchen und auch wirklich mit ihnen in Kontakt treten. Während der Wintermonate bestand das Programm vor allem aus Gesprächen, gemeinsamen Brett – und Kartenspielen und dem Vorlesen der Zeitung. Sobald es wärmer wurde, unternahmen wir einen Rollstuhlausflug in Stein. Fazit: Die SchülerInnen haben erfahren, dass es gar nicht so einfach ist, aus einer spontanen Regung des Mitgefühls heraus dann wirklich zu helfen. Gerade die Beschäftigung mit alten Menschen, die schon sehr pflegebedürftig sind, führt an die eigenen Grenzen. Sich dann doch wieder zu überwinden und zu erleben, dass man selbst auch Freude erlebt im gemeinsamen Gespräch und Spiel, war eine wirklich wichtige soziale Erfahrung für SchülerInnen.