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Synagoge und buddistisches Zentrum

Schwerpunkt des Religionsunterrichts der fünften Klassen ist die Beschäftigung mit anderen Weltreligionen. Dazu gehören auch konkrete Begegnungen mit Vertretern anderer Religionen. (18.06.05)



Da im BRG auch muslimischer Religionsunterricht stattfindet, war es nahe liegend, eine Schulstunde gemeinsam mit dem Lehrer für islamische Religion, DI Mohamed Eid Mohamed, zu gestalten. Er beantwortete Fragen zur Einstellung des Islam zu Homosexualität, Evolutionslehre und Prädestination (Vorherbestimmung) und war erstaunt über die sehr kritischen und ungläubigen Ansichten der Jugendlichen.

Am 18.Juni fuhren die fünften Klassen nach Wien und besichtigten die Synagoge in der Seitenstettengasse. Die Synagoge ist die einzige, die während der November-Pogrome nicht vollständig zerstört wurde, weil sie von außen nicht gleich als jüdisches Gebetshaus erkennbar ist und der Pöbel Angst hatte, dass ein Brand auf die sehr eng stehenden Häuser übergreifen könnte. Nach einem Sicherheitscheck konnten die SchülerInnen den prachtvollen Innenraum und das Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg ermordeten Jüdinnen und Juden besichtigen.
Das buddhistische Zentrum am Fleischmarkt repräsentierte die dritte Weltreligion, die vorgestellt wurde. Dabei erlebten die BesucherInnen auch die Vielfalt buddhistischer Richtungen, nämlich den sehr farbenprächtigen Gebetsraum der Karma Kagyü Sangha, die eher in Tibet beheimatet sind und den sehr kargen Raum des Bodhidharma – Zendo, einer am Zen orientierten japanischen Richtung.
Nach einem kurzen Blick in die russisch-orthodoxe Kirche wurden die SchülerInnen mit einem IMAX-Film über den Nil belohnt, in dem aber auch wieder Religionen vorkamen – die koptischen Christen in Äthiopien und die Kulte im alten Ägypten.