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Zuchthaus Stein

Kranzniederlegung am Steiner Friedhof (06.04.05)



Das NS-Regime steht vor dem Zusammenbruch. Um die von der Anstaltsleitung angeordnete Entlassung aller Häftlinge zu verhindern, richten SS und Volkssturm ein entsetzliches Massaker an. Die entkommenen Häftlinge werden in der Umgebung aufgespürt, 61 von ihnen werden in Hadersdorf am Kamp exekutiert, 25-26 in Panholz am Göttweiger Berg, wo sie namenlos verscharrt werden. Auch der Anstaltsleiter sowie drei Aufseher werden erschossen. 386 Tote oder mehr.
Um diese Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde bei der Gedenktafel am Steiner Friedhof ein Kranz niedergelegt. Pater Udo Fischer sprach einige Worte des Erinnerns.
Im Atelier von Funk und Küste lasen SchülerInnen der 4A und 4C Berichte von Häftlingen, die das Massaker überlebt hatten, von der Frau eines hingerichteten Justizwachebeamten und von jener Familie, die in Hörfarth zwei Entflohene versteckt und ihnen somit das Leben gerettet hatte. Auch der Erschießungen in Hadersdorf am Kamp und am Göttweiger Berg wurde gedacht.
Winfried R. Garscha und Claudia Kuretsidis-Haider vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands referierten aus ihrem Buch über die Urteile des Volksgerichtshofs, dann ergaben sich noch spannende Diskussionen zwischen den Wissenschaftlern, interessierten ZuhörerInnen und Zeitzeugen aus Krems.