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Stift Göttweig - Innenansicht

Als Abschluss eines Planspiel über eine Kirchenreform hatten Schüler der 7b die Gelegenheit, das Stift Göttweig genauer kennen zu lernen. (01.04.04)



Wie viele BRG-AbsolventInnen es wohl geben mag, für die der winterliche Blick auf Stift Göttweig (im Sommer verstellt die belaubte Platane die Sicht) zu einer prägenden Erinnerung gehört? Und wie viele täglich von Orten am Fuße des Göttweigers in die Schule pendeln?

Der 7B gelang es, ein wenig hinter die Mauern des Stiftes zu schauen. Wir hatten im Religionsunterricht über die katholische Kirche gesprochen und in einem Planspiel auch eine Kirchenreform versucht. Nun interessierte uns, wie jemand, der sein Leben so eng mit dem der Kirche verbunden hat, lebt und denkt.
Am Nachmittag des 1.April 2004 trafen wir Pater Maximilian im Stift. Er erzählte uns anhand der Ausstellung über das Leben im Kloster und wie man überhaupt Mönch wird. Irgendwie können wir uns ein Leben mit so strengen Regeln nicht vorstellen. Die Benediktiner in Göttweig beten vier Mal am Tag (und zwar jeden Tag ohne einen freien Tag zum Ausschlafen) und davon das erste Mal um 6 Uhr in der Früh, sie regeln den gesamten Tagesablauf mit ihrem Oberen, dem Abt, und sie verpflichten sich, das ganze Leben im selben Kloster zu bleiben.
Für Pater Maximilian sind diese Gebetszeiten wichtige Phasen, in denen er im Trubel des Alltags ruhig werden, sich selbst besinnen und seine Beziehung zu Gott stärken kann. Er erzählte auch, warum er sich für ein Leben im Kloster entschieden hatte und berichtete ein bisschen über seine Arbeit im Jugendgästehaus. Nach fast zwei Stunden blieben noch viele Fragen offen und so hoffen wir auf eine weitere Begegnung.