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Projekt Sorrent

Seien Sie ehrlich, wer träumt nicht davon, bei lokalen frühherbstlichen 14°C Richtung Süden aufzubrechen? (24.09.07)



Wir, die 7a, hatten diese Chance und verbrachten vom 17. bis zum 24. September eine wundervolle Woche in Süditalien, während der uns die Sonne keinen Tag von der Seite wich. Bei 28°C war es ein Vergnügen, vorbei an Marienaltären und bunten Märkten durch Neapels belebte Gassen zu spazieren und sich von der Leichtigkeit und Lebensfreude ihrer Bewohner anstecken zu lassen. In keiner anderen Stadt Italiens trifft man auf eine derartige Mischung aus Arbeits-, Geschäfts- und Lebenswelt, die in jeder Straße eine friedliche Koexistenz führen. Ganz anders dagegen ist Capri, das ebenfalls auf unserem Programm stand. Die Insel gilt nicht zu Unrecht als eine der schönsten der Welt, denn schon die Insel selbst ist beeindruckend, vom Hauptort gar nicht zu reden. Außerdem beherbergt sie die Villa Jovis, den Wohnsitz von Kaiser Tiberius, ein auf acht Ebenen angelegtes Gebäude, von dem heute leider nur noch die Fundamente erhalten sind. Am vierten Tag kamen wir zu dem „Vergnügen“ eines italienischen Streiks, der uns bedauerlicherweise daran hinderte, bis zum Krater des Vesuvs hinaufzusteigen. Wir mussten uns mit einem Blick vom Parkplatz aus begnügen. Dafür bekamen wir an diesem Tag noch die Villa Oplontis zu sehen. Von der Asche des Vesuvs verschüttet, überdauerte sie fast unbeschadet tausende Jahre und wurde im Zuge von Bauarbeiten wieder gefunden. Neben prachtvollen Wandmalereien besaß diese Villa auch ein Schwimmbecken von ca. 50m x 8m. Um uns von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen, machten wir am Freitag eine Kreuzfahrt der Küstenstraße Amalfis entlang. In Amalfi selbst besichtigten wir den Dom, in dem die Gebeine des Apostels Andreas aufbewahrt werden. Ein weiterer Höhepunkt war die Stadt ohne Dächer, Pompeji. Wenn man durch Pompejis Straßen schlendert, kann man sich mit etwas Fantasie wirklich vorstellen, wie die alten Römer gelebt haben. Um diese Vorstellung noch zu verstärken, besuchten wir ergänzend das archäologische Nationalmuseum von Neapel, in das die meisten Fundstücke und Ausgrabungen gebracht worden waren. Das Resümee dieser Reise war eine Woche voller Spaß und die teilweise Wiederbelebung der - sehen wir den Tatsachen ins Auge -von Schülern ziemlich tot geglaubten lateinischen Sprache.