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Rom - immer eine Reise wert!

Unter diesem Motto verbrachte die Lateingruppe der 6a Klasse trotz Terrorwarnung und kühlem Wetter eine interessante und ereignisreiche Woche in der Ewigen Stadt. (04.04.04)



Ziel dieser Woche war es einerseits, Geschichte - v. a. die des antiken und frühchristlichen Rom - lebendig werden zu lassen, andererseits erworbenes Lateinwissen auch "praktisch", d.h. beim Entziffern von Inschriften oder im Vergleich mit Italienisch anzuwenden. Unter der Leitung von Mag. Andrea Lošek und Dr. Peter Platzer wandelten die Schüler, die alle zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Referate vorbereitet hatten, dabei auf den Spuren der Gladiatoren ( im Kolosseum) und der Wagenlenker (im Circus Maximus) oder versuchten am Forum Romanum, sich das antike Zentrum politischer Macht wieder vorzustellen. Im "Supermarkt" des Kaisers Trajan oder in Ostia antiqua, der Hafenstadt des antiken Rom wurde der Alltag der Durchschnittsrömer näher gebracht: Thermenanlagen, Geschäfte, ein Theater, ein gut erhaltenes Thermopolium – ein Beisel- oder die Reste einer öffentlichen Latrine (WC-Anlage) machten den antiken Alltag wieder lebendig. Sie beschäftigten sich aber auch mit Sehenswürdigkeiten und Zeugnissen späterer Epochen: so standen auch ein Besuch der Katakombe San Callisto an der Via Appia oder die bedeutendesten Werke eines Michelangelo oder Bernini auf dem Programm. Im EUR, einem modernen Stadtviertel Roms begegneten sie Beispielen der faschistischen Architektur Mussolinis. Einen besonderen Höhepunkt stellte sicherlich die Besichtigung des Petersdomes dar, von dessen Kuppel wir trotz Regen einen wunderbaren Ausblick auf diese herrliche Stadt werfen konnten. Die zufällige Begegnung mit dem Papst beeindruckte ebenfalls Schüler wie Lehrer. Ein Wettlauf im Circus Maximus, die Wahrheitsprobe an der Bocca della Verità, Spaziergänge zu den malerischsten Plätzen Roms, die tägliche Frage am Abend - Pizza oder Pasta? – und ein Fotowettbewerb zum Thema "Das ist mein Rom", dessen Ergebnis bald in der Schule zu sehen sein wird, lockerten das Programm auf. Am letzten Tag warfen wir noch die obligate Geldspende in den Trevibrunnen, in der Hoffnung, irgendeinmal wiederzukommen: Denn Rom ist immer eine Reise wert – es gibt noch vieles zu entdecken!